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5.06.15
----Bali----
In Bali angekommen musste ich mich erstmal durch eine Front von Taxifahrern durchkämpfen und eine viertel Stunde um den Preis verhandeln. Im Hostel angekommen habe ich dann meine Reisepartnerin, Michelle aus Deutschland, kennengelernt. Mit ihr hab ich Bali mit dem Roller erkundet. Totales Chaos beim Fahren, denn sowas wie eine StVO gibt`s bei denen schlichtweg nicht. Augen zu und durch! Wir haben uns die Tempel und zahlreichen Reisfelder angesehen, waren jeden Tag günstig und lecker Essen, haben uns eine Ganzkörpermassage (60 min für 6 €) gegönnt, ich war beim Yoga und habe einen Vulkan bestiegen. Das war echt eines meiner Highlights in Bali. Morgens um 2 wurden wir abgeholt und sind zum Berg gefahren. Noch was gefrühstückt und um 4 ging`s zwei Stunden lang steil bergauf. Belohnt wurden wir dann mit einem tollem Sonnenaufgang! Dann gings zurück ins Hostel und auch gleich weiter zu den Gili Island`s. Am Ende des Tages war ich einfach nur tot. Die letzten drei Tage hab ich dann auf Gili verbracht und tolle Leute kennengelernt. Hach Bali ist echt ein Traum!!!

Mein Hostel für unglaubliche 10 $ die Nacht! Wäre am liebsten länger da geblieben...







7.06.-19.06. Roadtrip von Perth nach Broome
Zurück in Perth habe ich mich für reichlich eine Woche in ein tolles Hostel eingebucht. Sehr familiär und coole Leute. Leider hatte ich dann eine Erkältung und so verlief meine Suche nach Reisepartnern für die Westküste eher stockend. Als es mir besser ging, habe ich mich spontan mit Jury (Amerikaner, gutaussehend, ledig) getroffen, der in seinem Jeep noch ein Platz für mich zu vergeben hatte. Alles sehr spontan und so ging es schon am nächsten Tag Richtung Norden mit zwei weiteren Travelmates: Michael, Franzose, unheimlich lustig und Katie, süße 20, aus Berlin. Die ersten Tage verbrachten wir viel mit Fahren, besuchten den Nationalpark Kalbarri, waren Schnorcheln im Ningaloo Reef und im Cape Range Nationalpark wandern. 





Mit Katie habe ich mir ein Zelt geteilt, die Jungs haben im Auto geschlafen und sich allabendlich um ein tolles Lagerfeuer gekümmert. Mit Gitarre und anderen Backpackern hatten wir tolle Abende unter wunderschönem Sternenhimmel. 

Als wir an einem Abend erst spät aus einem der Nationalparks gefahren sind, haben wir innerhalb kürzester Zeit um die 20 Kängurus gesehen. Wartend am Straßenrand, waghalsig über die Straße hüpfend und sogar einen Kampf zwischen zwei Kängurus aus nächster Nähe beobachten können. Fotos reiche ich noch nach ;)
Nach knapp einer Woche hat sich Katie dann entschieden in Tom Price, einem kleinen Ort vor dem Karijininationalpark, zu bleiben. So bin ich dann mit den Jungs allein weiter. Im Nationalpark haben wir dann einen neuen Reisepartner gefunden: Quentin, Franzose, extrem waghalsig. Hat sich immer die höchsten Klippen ausgesucht, um in die Wasserbecken zu springen. Wir haben uns blendend verstanden und ich hatte echt viel zu lachen. Eines Abends hatten wir Besuch von einem Dingo. Wollte uns am Feuer wohl Gesellschaft leisten. Nach dem dritten Versuch hat er es aber dann aufgegeben.







Drei Tage haben wir im Nationalpark verbracht und dann trennten sich unsere Wege wieder. Quentin war auf dem Weg nach Perth. Also leider die Entgegengesetzte Richtung. An einem unserer letzten Abende haben wir uns dann entschieden, auf einem Felsen zu schlafen. Tolles Erlebnis und ein wahnsinnig schöner Sonnenaufgang am nächsten Morgen. Dann neigte sich unsere Zeit dem Ende zu. Nach 12 Tagen haben wir Broome erreicht und auf mich wartete der nächste Roadtrip.

22.06.-27.06.15 Roadtrip Broome- Kununurra
In Broome angekommen, habe ich nach neuen Travelmates gesucht. Auf einer tollen Beachparty mit Lagerfeuer und guter Musik, hab ich leider nur Leute kennengelernt, die Richtung Perth fahren wollten. So hab ich in einem der Hostels weiter gesucht und bin fündig geworden. Nina, aus Bunburry (Australien) hatte vor, mit ihrem Van die Gibb River Road nach Kununurra zu fahren. Wir haben uns getroffen und drei Stunden später waren wir schon on the road.
Windjana Gorge war unser erster Nationalpark. Ich war vollkommen sprachlos: tausende Kakadus flogen durch diese schöne Schlucht und überall wimmelte es nur so von Krokodilen. Das stand so aber nicht im Lonely Planet ;) Toller erster Tag. Die Nacht verbrachten wir an einem halbleeren Fluss. Umgehen von Kakadus, die erst nach Sonnenuntergang ihre Schnäbel hielten und von denen wir morgens auch wieder geweckt wurden.






Die Straßen waren auf unserem ganzen Weg nicht asphaltiert, sondern nur rote Schotterpiste. Eigentlich wird einem nahegelegt mit einem 4 WD diese 1044 km zurückzulegen. Nina war mutig genug und wollte es mit ihrem Van probieren. Sie hat von Freunden gehört, es ist möglich. Die ersten Flussüberquerungen verliefen aber problemlos und so blieben wir zuversichtlich. Teilweise sind wir nur um die 60 gefahren. Wir haben in den nächsten 5 Tagen fast alle sehenswerten Schluchten und Nationalparks besucht, waren in den natürlichen Wasserbecken schwimmen und haben tolle Foto geschossen.


Der letzte Part der Gibb River Road sollte der schwierigste, aber auch schönste werden. Als wir am Fluss angekommen sind, waren wir uns dann nicht mehr sicher, ob das so eine gute Idee war mit dem Van. Einige Australier machten halt und haben uns bisschen schief angeguckt, waren aber bereit uns zu helfen und haben gewartet, bis wir den Fluss überquert haben. War dann am Ende nur halb so schlimm. Nina hat einen guten Job gemacht und wir waren happy, dass alles problemlos geklappt hat.





Wunderschöne Landschaft wartete auf uns und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu fotografieren. Ein toller Roadtrip. Am 27.06. sind wir dann in Kununurra angekommen und haben zwei Stunden damit verbracht, den Innenraum des Van`s zu entstauben. Heute geht`s weiter zum Lake Argyle.
28.06.-8.07.15 Kununurra
Lake Argyle war ein toller Abschluss mit Nina. Der Campingplatz war spitze- vorallem der Infinity Pool! Am nächsten Tag ging es zurück nach Kununurra. Sie hat mich in einem Hostel abgesetzt und ich hab überlegt, wie ich meine nächsten Tage verbringe. Job suchen? Weiter reisen? Von den letzten Wochen (ein Roadtrip nach dem anderen) erholen? Ja, ich hab mich dann für letzteres entschieden. Hab tolle Italiener kennengelernt, wurde bekocht, hatte tolle Partys :)




8.07.-15.07.15 Roadtrip Kununurra nach Darwin
Nach einer Woche wollte ich dann doch weiter nach Darwin. Hab einen Zettel an die Pinnwand eines Supermarktes ausgehangen und schon einen Tag später hat sich ein Typ aus Malta bei mir gemeldet. Kurz getroffen, seine Travelmates kennengelernt ( allesamt Franzosen) und am nächsten Tag ging es weiter nach Katherine und durch den Kakadu-Nationalpark.





Wie haben uns gut Zeit gelassen für diesen Roadtrip. Thomas (meine Fahrer) war auch noch Chefkoch. Er hat darauf bestanden jeden Abend zu kochen. Oh man ich Glückspilz :) Ich hatte somit Zeit, um bisschen Gitarre zu üben, denn alle Franzosen waren äußerst musikalisch. Geschlafen habe ich in einem tollem Zelt, mit Blick auf den Sternenhimmel. Die Woche verging wie im Flug und am 15. Juli sind wir dann in Darwin angekommen.
15.-23.07.15 Darwin
In Darwin haben wir am Mindil Beach Clement`s Geburtstag gefeiert. Die nächsten Tage haben wir den berühmten Sunset Markt besucht, die Sonnenuntergänge genossen und tolle Leute kennengelernt. Unter anderem drei Japaner. So coole Typen und so leicht begeisterungsfähig. Die finden einfach alles "amazing". 

Als wir den ganzen Tag mit ausnüchtern in der Nähe vom Strand verbrachten, haben wir einen Australier kennengelernt, der Didgeridoos baut. Er hat uns angeboten, mit ihm in den Busch zu fahren, um die Bäume dafür zu fällen. Am nächsten morgen ging es also los. Das war mega interessant. Am Nachmittag haben sich die Jungs dann ans Werk gemacht. Ein toller Tag!
Geschlafen hab ich ein paar Tage vorn im Van. Da mir das dann doch zu unbequem war und ich nicht so viel Geld fürs Hostel bezahlen wollte, hab ich mich nach einem Couchsurfing-Platz umgesehen. Und mal wieder Glück gehabt. Wohne seit ein paar Tagen bei einem Australier. Die erste Nacht waren noch andere Couchsurfer bei ihm zu Hause. Wir haben uns alle super verstanden und so sind wir am nächsten Tag zu einer kleinen Bootstour "Jumping Crocodiles". Von dem Boot aus werden Krokodile gefüttert. Da musste man schon aufpassen, dass man seinen Kopf und Arme nicht zu weit rauslehnt ;)




Darwin befindet sich ganz in der Nähe eines Nationalparks: Litchfield. Da ich Leute kennengelernt hab, die ein Auto haben, sind wir zu sechst für zwei Tage in diesen kleinen, aber sehr schönen Park gefahren. Da es momentan unglaublich warm ist, haben wir uns in den vielen Wasserbecken abgekühlt. Herrlich! Abends hatten wir Lagerfeuer mit Knüppelteig. Am nächsten Tag sind wir zu den Wangi Falls. Die Heimat von zahlreichen Fledermäusen.



Heute ist nun mein letzter Tag in Darwin. Morgen geht es mit einem Neuseeländer und seinem 4WD nach Alice Springs ins Outback :)
24.07.-2.08.2015 Von Darwin zum Ayers Rock
Mein letzter Roadtrip in Australien stehte an: von Darwin nach Alice Springs und dann zum Ayers Rock (Uluru). 2600 km in 7 Tagen. Hatte den perfekten Reisepartner: wahnsinnig witziger, durchgeknallter Typ aus Neuseeland. Wir hatten ein großes Zelt und einen Swag. Auf dem Weg nach Alice Springs haben wir bei einigen Highlights angehalten. Unter anderem hier bei den Devil`s Marbles:


Nach drei Tagen haben wir Alice Springs erreicht. Hier haben wir uns eine Didgeridoo Show angesehen, waren in einem Desert Park und haben Krokodil, Känguru, Kamel und Emu probiert. Yammi! Alles ziemlich lecker, aber vom Krokodil waren wir nicht wirklich überzeugt. Schmeckt wie Hühnchen.



Dann ging unser Roadtrip weiter zum Kings Canyon. Wir haben an einem tollen Platz, mit Blick auf die Berge, unser Zelt aufgeschlagen. Nach dem Essen hatten wir zwei Mal Besuch von sehr zahmen Dingos- zu dem auch noch fotogen. Am nächsten Tag stand dann eine große Wandertour an.



Anschließend haben wir uns auf dem Weg zum Uluru gemacht. Ich war beeindruckt! Den perfekten Zeltplatz (for free) hatten wir dank der Wikicamp App auch gefunden.


In der Nähe befinden sich die sogenannten „Olgas“. Diese haben wir ausgiebig durchwandert und haben viele Fotos geknippst. Soooo ein toller Ort. Unseren letzten Tag verbrachten wir am Uluru. Haben einige Wanderungen gemacht und uns das Culture Centre angesehen.





Ich hatte eine tolle letzte Woche in Australien. So viel gesehen und immer spitzen Wetter gehabt. Am Sonntag bin ich dann nach Sydney geflogen. Heute (4.8.) ist mein letzter Tag in Australien und somit soll dies auch mein letzter Eintrag in meinen Blog sein. Oh man, 10 Monate vergingen sooooo schnell. Ich bin unendlich froh, für meine tollen Erlebnisse und Freundschaften, die ich hier geschlossen habe. Aber nun freue ich mich auch auf zu Hause, auf meine Familie und Freunde! Euch alle wiederzusehen! Doch vorher geht`s nochmal in den Urlaub :) Morgen fliege ich nach Bangkok. Hab mir sagen lassen, da gibt es gaaaanz viel Essen für wenig Geld! Ich glaube ich fliege ins Paradies !!!
Bis ganz bald, meine Lieben!